Eine kleine Weihnachtsgeschichte
Hi zusammen,
ich melde mich hier aus der schoenen Hafenstadt Kaikoura, in der wir gestern ankamen.

Um die letzten Tage zusammenzufassen, fange ich mit unserem urspruenglichen plan an, weihnachten am strand in der naehe von seddon zu feiern:
Wir fuhren, nachdem wir unser haus fertig geputzt und uebergebene hatten, von seddon aus etwa 20 km richtung sueden, wo wir eine schoene stelle am strand fanden. wir stellten unsere vans wie in einer wagenburg auf und spannten eine plane ueber unsere koepfe. hier wollten wir weihnachten feiern.
Wir tranken einige bierchen und assen zu abend, als ein aelterer man auftauchte. Er erklaerte uns, dass er sich um diesen teil des strandes kuemmere und es wegen der hohen wellen zu gefaehrlich sei, hier zu uebernachten. doch praktuisch im gleichen satz, bot er uns an, doch einfach mit auf seine farm zu kommen, um dort weihnachten zu feiern!
Wir fuhren ihm also in der abenddaemmerung hinterher, bis wir seine farm erreichten. Wir parkten unsere vans vor einer grossen garage. Der man stieg aus, lief in die garage , legte den lichschalter um und meine, dass wir uns gerne hier aufhalten koennen, denn er und seine frau moegen es, andere menschen aus aller welt kennenzulernen.
Die garage (oder eher scheune) hatte nicht nur eine anlage, einen fernseher und ein bett, sondern auch eine herdplatte und einen kuehlschrank, "den wir gerne mit unserem bier auffuellen konnten".
Der ein oder andere mag sich jetzt vielleicht an den kopf greifen und sich fragen, was daran so besonders ist, aber wenn man mit begrenzten mitteln reist udn ein wildfremder mann einen tag vor weihnachten uns ein dach ueber dem kopf anbietet, freut man sich doch ordentlich.


Doch es wurde noch besser: denn am naechsten morgen, wurde ich von der sonne geweckt und zog mir erstmal ne kuze hose an. Als ich meinen fuss aus der garage setzte, sahy ich zum ersten mal bei licht, wo ich eiogentlich war. der man hatte uns auf eine der altesten schaaffarmen der suedinsel gebracht, die seiner familie schon seit ueber 100 jahren gehoert.

Ich trank meinen ersten kaffee (aus dem wasserkocher, den uns der man abends noch schnell besorgt hatte) und traf den farmer. er kanm zu mir und fragte mich, wie ich den geschlfaen habe. Als ich meinte, dass ich gut schlief, ENTSCHULDIIGTE ER SICH dafuer, dass sein hund morgens so laut bellte (obwohl ich das gar nicht gehoert habe)!
Er fragte, ob wir noch eine weitere nacht bleiben wollen und wir sagten, dass wir das gerne tun wuerden, wenn es fuer ihn ok waere. Darauf meinte er nur, dass wir uns wie zuhause fuehlen sollten und er sich freue, wenn wir noch etwas bleiben wuerden. Darauf verabschiedete er sich mit einem freundlichen "i'll leave you guys to it." und wir fruehstueckten zusammen im garten.
Doch als wir da so sassen und noch gar nicht wussten, wie uns gerschieht, kam ein freund von ihm die einfahrt entlanggefahren und schenckte uns einfach so 2 kilo miesmuscheln. ENJOY!
Naja, eigentlich schon ganz schoen cool, aber als der farmer (ich habe seinen namen leider vergessen, als o ab jetzt einfach mr thompson) dann spaeter nochmal zurueckkam und ein tennisnetz auspackte, schoss er wirklich den vogel ab.

Wir verbrachten den tag also damit, fussball und tennis zu spielen oder einfach nur faul in der sonne zu liegen.
Basti hatte schon am tag vorher kartoffelsalat und bouletten (er legt wert darauf, dass sie nicht frikadellen genannt werden ;) ) gemacht, die wir dann gegen 6 assen.

danach stellten wir unsere 5 dollar campingstuehle in einen kreis und stellten unseren 10 dollar plastikweihnachtsbaum vom warehouse in die mitte. wir verteilten geschenke und jeder offnete nacheinander seine.
Wolfgang hatte noch caipi gemacht, den wir dabei tranken. Anschliessend feierten wir dann noch in wolles geburtstag rein und hatten ne menge
spass.
Am naechsten morgen verabschiedeten wir uns von mir thompson und seiner frau (wir hatten ihnen abends noch eine kleinigkeit besorgt, die wir abends auf ihrer treppe vorm haus mit einer fackel hinstellten). Sie gaben uns ihre nummer und luden uns ein, jederzeit vorbeizukommen, wenn wir in der naehre sind. Sie wollten dann noch einige nummern von uns haben und sagten sie rufen ab und zu mal an, um zu hoeren, wie es uns geht.
Alles in allem ein sehr schoenes und aussergewoehnliches weihnachten.

Vorgestern kamen wir dann vor kaikoura an, wo wir an einem surferstrand uebernachteten und wolle seinen geburtstagsvodka nicht ganz freiwillig dem meer opferte, da es an adequaten kuehlmoeglichkeiten mangelete.
Heute werden wir dann von kaikoura aus weiter richtung christchurch fahren. Vielleicht gehen wir nachher crayfish essen, denn es gibt angeblicht keinen besseren als hier in kaikoura. (die maouris haben deshalb die stadt auch so genannt: kai=food, koura=crayfish)
Ich melde mich dann spaetestens aus christchurch wieder und
wuensche euch schonmal einen guten rutsch ins neue jahr.
Liebe Gruesse OLI
ich melde mich hier aus der schoenen Hafenstadt Kaikoura, in der wir gestern ankamen.

Um die letzten Tage zusammenzufassen, fange ich mit unserem urspruenglichen plan an, weihnachten am strand in der naehe von seddon zu feiern:

Wir fuhren, nachdem wir unser haus fertig geputzt und uebergebene hatten, von seddon aus etwa 20 km richtung sueden, wo wir eine schoene stelle am strand fanden. wir stellten unsere vans wie in einer wagenburg auf und spannten eine plane ueber unsere koepfe. hier wollten wir weihnachten feiern.
Wir tranken einige bierchen und assen zu abend, als ein aelterer man auftauchte. Er erklaerte uns, dass er sich um diesen teil des strandes kuemmere und es wegen der hohen wellen zu gefaehrlich sei, hier zu uebernachten. doch praktuisch im gleichen satz, bot er uns an, doch einfach mit auf seine farm zu kommen, um dort weihnachten zu feiern!
Wir fuhren ihm also in der abenddaemmerung hinterher, bis wir seine farm erreichten. Wir parkten unsere vans vor einer grossen garage. Der man stieg aus, lief in die garage , legte den lichschalter um und meine, dass wir uns gerne hier aufhalten koennen, denn er und seine frau moegen es, andere menschen aus aller welt kennenzulernen.
Die garage (oder eher scheune) hatte nicht nur eine anlage, einen fernseher und ein bett, sondern auch eine herdplatte und einen kuehlschrank, "den wir gerne mit unserem bier auffuellen konnten".
Der ein oder andere mag sich jetzt vielleicht an den kopf greifen und sich fragen, was daran so besonders ist, aber wenn man mit begrenzten mitteln reist udn ein wildfremder mann einen tag vor weihnachten uns ein dach ueber dem kopf anbietet, freut man sich doch ordentlich.


Doch es wurde noch besser: denn am naechsten morgen, wurde ich von der sonne geweckt und zog mir erstmal ne kuze hose an. Als ich meinen fuss aus der garage setzte, sahy ich zum ersten mal bei licht, wo ich eiogentlich war. der man hatte uns auf eine der altesten schaaffarmen der suedinsel gebracht, die seiner familie schon seit ueber 100 jahren gehoert.

Ich trank meinen ersten kaffee (aus dem wasserkocher, den uns der man abends noch schnell besorgt hatte) und traf den farmer. er kanm zu mir und fragte mich, wie ich den geschlfaen habe. Als ich meinte, dass ich gut schlief, ENTSCHULDIIGTE ER SICH dafuer, dass sein hund morgens so laut bellte (obwohl ich das gar nicht gehoert habe)!
Er fragte, ob wir noch eine weitere nacht bleiben wollen und wir sagten, dass wir das gerne tun wuerden, wenn es fuer ihn ok waere. Darauf meinte er nur, dass wir uns wie zuhause fuehlen sollten und er sich freue, wenn wir noch etwas bleiben wuerden. Darauf verabschiedete er sich mit einem freundlichen "i'll leave you guys to it." und wir fruehstueckten zusammen im garten.

Doch als wir da so sassen und noch gar nicht wussten, wie uns gerschieht, kam ein freund von ihm die einfahrt entlanggefahren und schenckte uns einfach so 2 kilo miesmuscheln. ENJOY!
Naja, eigentlich schon ganz schoen cool, aber als der farmer (ich habe seinen namen leider vergessen, als o ab jetzt einfach mr thompson) dann spaeter nochmal zurueckkam und ein tennisnetz auspackte, schoss er wirklich den vogel ab.

Wir verbrachten den tag also damit, fussball und tennis zu spielen oder einfach nur faul in der sonne zu liegen.
Basti hatte schon am tag vorher kartoffelsalat und bouletten (er legt wert darauf, dass sie nicht frikadellen genannt werden ;) ) gemacht, die wir dann gegen 6 assen.

danach stellten wir unsere 5 dollar campingstuehle in einen kreis und stellten unseren 10 dollar plastikweihnachtsbaum vom warehouse in die mitte. wir verteilten geschenke und jeder offnete nacheinander seine.
Wolfgang hatte noch caipi gemacht, den wir dabei tranken. Anschliessend feierten wir dann noch in wolles geburtstag rein und hatten ne menge
spass.
Am naechsten morgen verabschiedeten wir uns von mir thompson und seiner frau (wir hatten ihnen abends noch eine kleinigkeit besorgt, die wir abends auf ihrer treppe vorm haus mit einer fackel hinstellten). Sie gaben uns ihre nummer und luden uns ein, jederzeit vorbeizukommen, wenn wir in der naehre sind. Sie wollten dann noch einige nummern von uns haben und sagten sie rufen ab und zu mal an, um zu hoeren, wie es uns geht.Alles in allem ein sehr schoenes und aussergewoehnliches weihnachten.

Vorgestern kamen wir dann vor kaikoura an, wo wir an einem surferstrand uebernachteten und wolle seinen geburtstagsvodka nicht ganz freiwillig dem meer opferte, da es an adequaten kuehlmoeglichkeiten mangelete.Heute werden wir dann von kaikoura aus weiter richtung christchurch fahren. Vielleicht gehen wir nachher crayfish essen, denn es gibt angeblicht keinen besseren als hier in kaikoura. (die maouris haben deshalb die stadt auch so genannt: kai=food, koura=crayfish)
Ich melde mich dann spaetestens aus christchurch wieder und
wuensche euch schonmal einen guten rutsch ins neue jahr.Liebe Gruesse OLI

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