The king is back!
nach langer zeit melde ich mich wieder - aus christchurch.
Es ist unglaublich wie teuer es war, an der west coast ins internet zu gehen. teilweise wollten die 4 dollar pro viertel stunde! und das handynetz war nur wirklich direckt in greymouth vorhanden.
Daher nun eine kurze zusammenfassung der letzten 2 wochen:
Nachdem ich mit miri und bianca die banks penisualar verlassen habe, fuhren wir ueber den arthurs pass richtung greymouth. Wie schon geschrieben, war das wetter zwar nicht das beste, aber die fahrt mitten durch die southern alps war wunderschoen. Nach ich glaube 150 km, machten wir das erste mal halt, um uns einen platz zum schlfaen zu suchen. Wir fanden ein verlassenes vereinsheim, das an einen campingplatz angeschlossen war. Wir schlugen also mit der aussicht auf eine funktionierende toilette unser zelt im nahegelegenen waeldchen auf.

Am naechsten morgen wurden wir von baggern geweckt, die anfingen, ein stueck des waldes einzureissen, um dort neue ferienhaeuser zu bauen. nach dieser etwas unfreundlichen weckaktion, entschieden wir uns wieder ein stueckchen zurueckzufahren und auf der nahegelegenen felsformation zu fruechstuecken. wir schnappten uns also unsere sachen und liefen auf den berg, wo wir etwas assen.

Dann fuhren wir weiter ueber den arthurs pass zur gleichnamigen stadt.

Dort angekommen, betrieben wir ein bisschen siteseeing, sahen uns die oertliche kirche an, assen zu mittag und machten dann den trek zu den devils punchbowl falls.

Am Abend schliefen wir wieder auf einem nahen campingplatz (wobei das eher ein parkplatz war, mit einem plumskloh aus dem bilderbuch des grauens).
Am naechsten Tag fuhren wir dann weiter ueber otira nach greymouth.

In Greymouth assen wir richtig gut zu abend (ich zb. ein rumpsteack, da dies genau so teuer war, wie eine pizza hawaii!) und suchten uns dann einen platz am strand zum schlafen.
Am naechsten morgen fuhren wir in greymouth einkaufen und miri und bianca verabschiedeten sich richtung sueden. Ich schlief noch eine weitere nacht am strand, um am naechsten morgen von der sonne geweckt zu werden. Ich nutze meinen neu erstandenen campingkocher und machte mir nen kaffee am strand. dann ging ich baden und gammelte ein bisschen in der sonne herum - ein bisschen zu lange, denn ich holte mir den ersten deftigen sonnenbrand.

daraufhin fuhr ich richtung norden um einen weiteren tramp - diesmal zu den coal creek falls zu machen. als ich nach stunden wieder zurueckkam, rief ich eine familie in meinem wwoofing book an und vereinbarte, am naehsten morgen zu kommen. also schlief ich nochmal am strand und fuhr am naechsten tag richtung blackball.
ich lernte jerry, jenny und ihre beiden toechter bryany (10) und polly (8) kennen und blieb eine woche und 2 tage bei ihnen. Ich half jerry beim hausbau (womit er seit 26 jahren beschaeftigt ist, wenn er nicht auf die kinder aufpasst), kochte mit jenny und spielte mit den kindern gameboy (um das ganze kurz zu beschreiben)

Ich hingegen schlief im "tower", einer, aus einer sauflaune eines freundes, dessen frau ihn verlassen hatte, entstandenen scheune mit obergeschoss. Ich hatte ein komfortables bett und gutes essen.

Nach einer wirklich netten woche, fuhr ich dann gestern richtungsprings junction, von wo aus ich heute wieder richtung christchurch gereist bin.

Morgen nacht hole ich dann martin vom flughafen ab und reise dann mit ihm weiter.
Bis dahin also.
Liebe Gruesse
OLI






